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WAS IST INDUSTRIAL - DESIGN ?

- gestaltene Tätigkeit, die formalen Eigenschaften (äußere Merkmale), funktionale und industrielle Beziehungen der Gegenstände die industriell hergestellt werden
- formale Eigenschaften sind immer Resultat einer Integration verschiedener Faktoren, funktioneller, kultureller, technologischer oder ökonomischer Art
- Erfüllung der funktionalen & ästhetischen Bedürfnissen der Gebraucher und Benutzer industrieller Produkte
- Designprodukte sind Gegenstände, die serienmäßig hergestellt und unter Berücksichtigung funktionaler und formaler Gesichtspunkte bewußt gestaltet werden
- Herstellungsprozeß ist vielfach arbeitsteilig gegliedert
- Begriff Design ist abhängig vom Standpunkt des Betrachters
- Produktion und Konsum sind durch vielfache Mechanismen vermittelt u.a. auch durch Design, durch seine formal- visuellen Gestaltungselemente
--> Steigerung der Freude am Produkt & der Begehrlichkeit
--> Erhöhung des Prestigenützens & des Tauschwertes
--> Maximierung der Form & Funktionalität („form follows function“) - Die Epoche Industrial - Design entwickelte sich im Laufe des 20. Jahrhundert - Schaffung von Designerwaren notwendig zur Abgrenzung gegenüber Wettbewerbsmärkten - Verbraucher waren bereit, mehr Geld für Luxusgüter und Ausstattung zu zahlen - Heutzutage werden oft vermeintlich „Alte Designs“ neu interpretiert, Beispiel Design Möbel online gesehen auf „Das Wohnkonzept“, wie Ohrensessel und Freischwinger-Stuhl - Industrial - Design auch als Studiengang etabliert - Synonyme: Industriedesign , Produktdesign (auch: ökologisches), Produktgestaltung
BEREICHE DES DESIGNS

INDUSTRIE - DESIGN
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ästhetisch orientiert technisch orientiert baulich orientiert
- Mode - Haus(halts-)geräte - Bauelemente
- Schmuck/ Emil - Arbeitsgeräte - Bausysteme
- Textilien - Maschinen - Bautypen
- Glas - Fahrzeuge/ Autos - Raum
- Keramik - Transportmitel - Möbel

DESIGN - PROZESS

1.) Analyse: Problemerkennung

- Aufgabe stellen
- Informationen sammeln
- IST - Zustand analysieren
- Anforderungen erarbeiten

2.) Konzipierung: Lösungsvarianten

- Funktionen gliedern
- Prinziplösungen suchen
- Konzeptvarianten bilden und bewerten
- prinzipiellen Aufbau festlegen

3.) Entwerfen: Problemlösung

- maßstäbliche Entwürfe erstellen
- Arbeitsmodelle aufbauen
- Entwurfvarianten bewerten
- Entwurf festlegen

4.) Ausarbeiten: Realisierung

- Details durcharbeiten
- Gesamtgestalt optimieren
- Ausführungsunterlagen erstellen
- Kosten prüfen
- zur Realisierung freigeben
- Erstprodukt
- überprüfen
- Serienproduktion


PRODUKTFUNKTIONEN
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praktische Funktion produktsprachliche Funktion
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zeichenhafte Funktion formal-ästhetische Funktion
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Anzeichenfunktionen Symbolfunktionen

PRAKTISCHE FUNKTIONEN

Ergonomie: - Anpassung an Formen, Maße & Kräfte des menschlichen Körpers
- wissenschaftliche Disziplin, die sich u.a. mit diesen Beziehungen beschäftigt
( Griffe - Handform , Schreibtisch - Arbeitshöhe , ...)
- bequeme, gefahrlose Nutzung nur bei Erfüllung dieser Andorderungen
Sicherheit: - sichere Benutzung für viele Designobjekte nötig
- Prüfzeichen
Umfeld: - das Davor und Danach der Benutzung
- Verpackung: - sicherer Transport
- Verwendung möglichst weniger & Umweltfreundlicher Verpackungen
- Transport: - Zerlegung des Produktes
- Lagerung: - platzsparendes Verstauen
- stapelbar
- Entsorgung: - umweltverträgliche Beseitigung
- Möglicheiten zum Recycling
- Wartung und Pflege: - Möglicheit der regelmäßigen Reinigung

SYMBOLFUNKTIONEN:

Gegenstand oder Vorgang, der stellvertretend für einen anderen nicht wahrnehmbaren, geistigen Sacherhalt steht.
- persönlicher Bereich ( spiegelt Charakterzüge wider)
- sozialer Bereich ( Statussymbole)
- kultureller Bereich (zeitliche Neuerungen)

ANZEICHENFUNKTIONEN:

Direkte oder unmittelbare Zeichen bzw. Mittel, die zu einer Handlung auffordern. Sie beziehen sich immer auf die praktische Funktion eines Produktes & sie visualisieren dessen technische Funktion oder erläutern seine Handhabung/ Bedienung.
- Funktion muß schon durch visuellen Kontakt deutlich werden
-Abgrenzung vom Umfeld (Schalter, Knöpfe)
- Kontraste -> Erzeugung von Gegenformen
- Oberflächenstrukturen -> Aufrauhung im Griffbereich
- Farbkontraste
- Gruppenbildung -> Bedienung wird erleichtert, Komplexität erhöht
- Standfunktion -> Lage des Schwerpunktes -> Standsicherheit
- Stabilität -> Schwerkraft, Krafteinwirkungen
-Einstellbarkeit,Veränderbarkeit
-Bedienbarkeit
- Präzision -> Feingliedrigkeit, Scharfkantigkeit, perfekte Oberflächen, klare Linien - und Kantenverläufe, hohe formal-ästhetische Ordnung
- Bezug zum menschlichen Körper -> Ergonomie -> leichte Wölbungen bzw. Vertiefungen, abgerundete Kanten

DIE ÄSTHETISCHE FUNKTION:

Sehsinn, Tastsinn, Geschmakssinn, Geruchssinn, Hörsinn und Temberaturempfinden
==> MATERIAL, OBERFLÄCHE, FORM UND FARBE
TEILASPEKTE DES ERSCHEINUNGSBILDES
* Größe
* Proportionen (schlank, elegant, plump)
* Richtungen (vertikal = aktiv und labil; horizontal = ruhig und stabil; Schrägen = dynamisch-bewegt
* Haupt- und Nebenformen ( beim Radiobox ist der Quader die Hauptform und die Knöpfe die Nebenform

ORDNUNGSPRINZIPIEN:

- additives Konzept: alle Teile bleiben optisch als eigenständige Einzelformen erhalten
- integratives Konzept: einzelne Elemente bleiben optisch erhalten, werden aber in den Gesamt-
eindruck integriert
- integrales Konzept: eine wesentliche Form ist dominierend und alle anderen Elemente sind
dieser untergeordnet

MATERIALWIRKUNG:

- Stahl: kalt, pflegeleicht, glatt, glänzend, stabil
- Holz : natürlich, warm, weich, wohlig
- Stoff : rauh oder glatt, künstlich oder natürlich, weich

KOMPLEXITÄT UND ORDNUNG

Komplexität ( Vielfalt der Materialien, Oberflächen, Farben, Formen)
/\
- unerträglich verwirrend
- anstrengend, aufregend
- interessant, anregend
- reizvoll
- wohltuend, beruhigend
- langweilig
- unerträglich fad
\/
Ordnung ( Vereinheitlichender Umgang mit den Elementen, Übersichtlichkeit)

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